Die große Zeit des DKW-Motorradrennsports 1920 – 1941
DKW, einst eine führende Marke in der Geschichte des Kraftfahrzeugbaus aus dem sächsischen Erzgebirge, war bekannt für hohe Ansprüche an ihre Produkte und deren Verbreitung. Der Motorradrennsport, über den hier berichtet wird, war dabei ein wichtiges Element, die Technik mitzubestimmen, stets auf der Höhe der Zeit zu sein und Märkte zu erschließen. Die Zschopauer Rennsportgeschichte begann kurz nach dem 1. Weltkrieg. Der sich entwickelnde „Massen“-Motorisierungsprozess bewirkte damals größtes Interesse am aktiven und passiven Motorsport, der auch durch ein dichtes Veranstaltungsangebot gute Entwicklungschancen hatte. Das DKW-Rennsportengagement von der Aufbruchphase mit dem Fahrradhilfsmotor bis zu den legendären Kompressor-Rennmaschinen ist von rasanter technischer Entwicklung und einer einzigartigen Erfolgsbilanz gekennzeichnet. Rund 20 Jahre währte diese „DKW-Glanzzeit“, bis sie 1940 infolge des 2. Weltkriegs abrupt endete.
In dieser umfangreichen Dokumentation wird die anspruchsvolle DKW-Rennsporttechnik authentisch und nachvollziehbar dargestellt und knapp und verständlich beschrieben. Anliegen dieses Buches ist es, eine bedeutende Epoche historischen Motorradsports mit Sicht auf die hoch erfolgreiche, außergewöhnliche Zweitakt-Motorentechnik des Zschopauer DKW-Werkes fundiert in Erinnerung zu bringen.
Es nennt die wichtigsten Erfolge und belegt in Originalbildern die wesentlichen Rennveranstaltungen und würdigt nicht zuletzt die Leistungen der Rennfahrer, Mechaniker und Ingenieure, die diese Rennsportetappe erfolgreich gestalteten. Die Aussage von 1938: „DKW hat den Motorradsport geprägt wie kaum ein anderer Motorradhersteller“ wird nach der Lektüre dieses Buches sicher nachvollziehbar.
Die Rennsportdokumentation in Hardcover erfolgt auf 368 Seiten mit über 800 zeitgenössischen, zum Großteil bisher unveröffentlichten Originalfotos.
"Der fliegende Ziegelstein" Die Erfolgsgeschichte der liegenden Drei- und Vierzylinder von BMW
Dies ist die Geschichte der liebevoll als "Fliegender Ziegelstein" titulierten Motorradreihe, die auch heute noch einen ausgezeichneten Ruf genießt und deren Freundeskreis sich stetig vergrößert. Vom Jahr 1983 bis zur heute noch letzten Überlebenden, der Tourenmaschine K 1200 LT, wird die K-Typologie ausführlich dargestellt.
47 Autogrammkarten berühmter (noch lebender) Fahrer vom Sachsenring, Format 13 x 18 cm, sw, Ringbindung
Wichtig: Die Autogrammkarten sind ohne Unterschriften, sondern nur Karten, welche unterschrieben werden können!)
Eigene Linie - IWL Motorroller aus dem Osten Deutschlands
Autor: Manfred Blumenthal
Dieses Buch enthält keinen nostalgischen Rückblick, es möchte möglichst exakt Beginn, Verlauf und Ende einer vor über 50 Jahren begonnenen Motorrollerproduktion im Osten Deutschlands beschreiben. Mit welchen Problemen sich Hersteller und Kunde auseinanderzusetzen hatten, ist spannend bis kurios.
Umfangreiche Recherchen in Archiven, Befragungen von Zeitzeugen und eigene Erlebnisse des Autos, der von 1954 bis 1965 in der Motorrollerfertigung als Kraftfahrzeugschlosser, Einfahrer, Kundendienstmonteur und Mitarbeiter der Gütesicherung tätig war, erlauben einen Einblick in die Problematik der Wirtschaftskraft, der Betriebsführung und der politischen Situation dieser Jahre.